Das Passafest

von Matthias Lübke

Passafest- Ostern

Liebe Leser,

ich möchte euch gern in eine Unterhaltung mit hinein nehmen, die sich vor 2000 Jahren so zugetragen haben könnte: „….liebe Hanna und Kinder, bereitet alles vor, denn morgen machen wir uns wieder auf den Weg. Wir gehen auf eine Wallfahrt nach Jerusalem. Das Passahfest steht vor der Tür. Wir sind schon gespannt, mit welchem Segen wir das Fest dieses Jahr wieder erleben dürfen. Es ist so wunderbar, jedes Jahr neu daran erinnert zu werden, wie Gott unser Volk mit starkem Arm aus der Knechtschaft und Sklaverei Pharaos befreit und es  aus Ägypten herausgeführt hat. Es berührt unsere Herzen  immer wieder neu, und insbesondere dann, wenn wir zurückschauen auf die Tat Gottes, die für unser Volk Israel lebensrettend war. Unser Gott hat uns geboten, dass wir und unsere Kinder das Passahfest alljährlich feiern sollen. Er ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Die Erinnerung an seine Wunder damals formt unseren Glauben  und stärkt uns, heute mit Gott zu leben. Also, packen wir unsere Sachen; denn morgen früh vor Sonnenaufgang machen wir uns auf die weite Reise  nach Jerusalem, um dort  das Passahfest zu feiern. Wer wohl dieses Jahr wieder alles zu dem Fest kommen wird? Vergesst nicht das Lamm zu füttern, das wir als Passahlamm mitnehmen werden…“

So könnte sich eine Unterhaltung in Israel vor 2000 Jahren zugetragen haben. Jetzt stehen wir wieder vor dem Passahfest, das in aller Welt gefeiert wird.

Eines Tages sah der Prophet Johannes der Täufer den Messias, Jesus Christus, und sagte daraufhin zu seinen Jüngern: Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt (Joh. 1,29)! 3 Jahre später wurde Jesus Christus das Passahlamm, das sich selbst willig hingab. Auf Golgatha nahm er  in seinem qualvollen Tod die Strafe für die Sünden der ganzen Welt auf sich. Es mussten nicht mehr viele Passahlämmer geopfert werden, sondern JESUS selbst, als das EINE vollkommene Passahlamm, nahm die Schuld und Strafe für die Sünden der Welt auf sich und trug sie hinweg. ER bezahlte dafür und erwirkte Freiheit, die jeder empfangen darf, der im Glauben zu Ihm kommt. Der einzige Weg in diese Freiheit ist der rettende Glaube derer, die sich selbst als Sünder erkennen und heilsbedürftig so zum Heiland Jesus kommen. Es gibt keinen anderen Ausweg. Weil das zu einfach, zu klein und zu gering ist, gehen viele an diesem wunderbaren Geschenk vorbei. Paulus schreibt dazu im Brief an die Römer im 4. Kapitel, dass Gott unseren Herrn Jesus Christus von den Toten auferweckt hat, „ihn, der um unserer Übertretungen willen dahingegeben und um unserer Rechtfertigung willen auferweckt worden ist“ (25). Die Botschaft von Jesu Tod und Auferstehung, zur Rechtfertigung und Vergebung für Sünder, hat bis heute revolutionäre Folgen.

Der Kreuzestod Jesu Christi und seine Auferstehung sind das zentralste Geschehen in der gesamten Menschheitsgeschichte. Keine Entdeckung kommt diesem Geschehen gleich. JESUS starb, damit der sich zu JESUS umkehrende Sünder frei wird! Diese Freiheit wird nur in der Bindung an Jesus Christus freigesetzt und bewahrt. Unsere Freude und Ziel ist es, diese Freiheit im Zeugnis des Evangeliums von Jesus Christus an Menschen weiterzugeben. Gerade auch  an solche, die noch nie von Jesus gehört haben, wie so viele Menschen in Nepal.

„Von der Auferstehung Christi her kann ein neuer, reinigender Wind in die gegenwärtige Welt wehen“  (Dietrich Bonhoeffer, 1906-1945)

Wir laden DICH ein, Beter für Andere zu werden. Das größte Geschenk, das wir einer Person machen können,  ist doch dies, dass wir sie mit Gottes Geschenk - JESUS CHRISTUS - in Verbindung bringen! Diesen Auftrag wollen wir zusammen mit euch wahrnehmen.  Ja, wir dürfen Zeugen Jesu sein.  

Norman P. Grubb erzählt die Lebensgeschichte von Rees Howells in seinem Buch: Fürbitte ändert die Welt. Nachdem Howells Augen geöffnet wurden für das, was Jesus Christus für ihn am Kreuz von Golgatha gelitten und getan hatte, wurde er ein neuer Mensch. Und dann wirkte Gott weiter an ihm und leitete ihn in eine  tiefe Übergabe und Hingabe seines Lebens, so dass  Jesus durch den Heiligen Geist so Wohnung in ihm nahm, dass er lernte, am Thron Gottes wirkungsvoll für andere zu beten und für ihre Errettung einzustehen.

Willst du auch für andere mitbeten, und Gottes Anliegen in dieser Welt dein Anliegen werden lassen? Ich wüsste keinen höheren Dienst - und wir laden dich dazu ein.

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