Andacht zum Jahresbeginn 2018

von Matthias Lübke

Liebe Leser und Freunde der Msinga e.V.-Arbeit,

heute will ich Euch alle ganz herzlich zum NEUEN JAHR 2018 grüßen. Ich möchte Euch allen von Herzen danken! Beter, Spender, Pateneltern, Projektpaten und unsere ehrenamtliche Mitarbeiter, jeder trägt dazu bei, dass wir dieses Jahr wieder mit tatkräftiger Hilfe unsere einheimischen Partner vor Ort unterstützen konnten. Wir dürfen eine Stimme sein für die, die selbst keine Stimme haben, um gehört zu werden. Das darf ich von ganzem Herzen stellvertretend auch für unsere Patenkinder in Afrika und Asien sagen, die Euch für Eure Liebe und Hilfe so sehr dankbar sind! Und wir sprechen da auch unseren Projektpartnern aus der Seele, mit denen wir Schulter an Schulter gemeinsam in einem Auftrag stehen dürfen.

Jahresabschluss - vieles geschah in dem vergangenen Jahr 2017. Manches Schöne und auch Schwere, Erfreuliches und vielleicht auch nicht ausgesprochenes Leid und Sorge. Wie geht es weiter? Jahreswende? Man blättert eine Seite weiter - oder sind wir schon zum „umblättern“ bereit? Gibt es noch ungeklärte Fragen, verpasste Gelegenheiten? Wie lange blättern wir eigentlich noch weiter? Was ist mein Leben? Fragen, Fragen und nochmals Fragen. Das Evangelium setzt gerade an den Missständen und Tälern unseres Lebens an und ruft uns zu JESUS, der für uns Sünder am Kreuz gestorben und am dritten Tag auferstanden ist. Jesus sucht keine Helden sondern Menschen, die sich erkennen als die, die Hilfe brauchen und Seine rettende Hand im Glauben annehmen. Das gibt mir Hoffnung, denn ich bin nichts anderes als einer, der täglich hilfesuchend Jesu Liebe und Annahme erfahren darf, die über dieses Leben hinaus in das ewige Leben reicht.

Ein Beispiel dafür ist Martin Luther. 500 „Jahresseiten“ zurückblättern, dann landen wir im Jahr 1517, pünktlich zum Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg. 95 Thesen, mit denen Martin Luther auf die Missstände des damaligen Christentums aufmerksam machte, aber es war mehr als das: Martin Luther fand in seiner großen Verzweiflung und Not Zugang zu dem Wort Gottes und dem Gott der Bibel. Das gab ihm Mut, auch die Bibel  in die deutsche Sprache zu übersetzten, denn der Glaube kommt nicht aus unserem Verstand, sondern aus dem Wort Christi - wo Jesu Wort gehört und angenommen wird, da wird Glaube erst möglich. Er hatte den Mut, Wegweiser zu sein und auf den Jesus zu zeigen, der durch seine Wunden am Kreuz Sündern den Weg zum Vater im Himmel geöffnet hat durch die Vergebung unserer Sünden zu neuem Leben. Kirchenmitgliedschaft ist nicht genug, sondern „der Gerechte wird aus Glauben leben“ (Römer 1,17b). Durch den Glauben an Jesus fand er Zuflucht in dem auferstandenen JESUS CHRISTUS, der der rechte Reformator allen Lebens ist. Das „Zurück zu JESUS“ ist auch heute ein brandaktuelles Thema. Und vor dem Umblättern in das Jahr 2018 dürfen wir uns ganz neu auf Jesus ausrichten und uns in Buße und Umkehr von IHM entzünden lassen. JESUS radiert durch seine angebotene Vergebung verschmierte Lebensseiten aus und zeichnet Seine Liebe in Dich hinein! Lässt Du Jesus in Dein Leben ein? Es lohnt sich!

Ein gesegnetes Umblättern in das Neue Jahr 2018, Matthias Lübke (für den Vorstand)

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